Mahé im Seychellen-Lexikon

Die Insel Mahé gehört zu den wohl größten Inseln der Seychellen und ist 287 km lang und 8 km breit. Fast 90 Proent der Bevölkerung haben sich auf der Insel niedergelassen und so wohnen dort 72.000 Menschen. Victoria ist die Hauptstadt der Insel und zudem auch ein nahezu urbanes Zentrum. Insbesondere bei den Touristen ist die kleine Ortschaft sehr beliebt. Nachdem die Seychellen unabhängig worden und der internationale Flughafen eingeweiht wurde, hat sich diese Insel der Seychellen zu einem Drehkreuz des internationalen Tourismus entwickelt. So reisen auf dieser Insel nahezu alle Urlauber an, die den Archipel der Seychellen entdecken müssen. Mahé ist eine Granitinsel, auf dem einen Großteil der Fläche bewaldet ist. Zudem befindet sich auch der höchste Punkt und so ragt der Morne Seychellois 905 Meter in die Höhe. Anhand dieser Tatsache ist es auch mehr als verständlich, dass es sich bei Mahé um die Insel handelt, die am höchsten gelegen ist. Auch wenn die Insel nicht gerade groß ist, lassen sich hier die verschiedensten Regionen besuchen und so findet man im Norden unter anderem ein sehr ausgedehntes Mangrovengebiet. Weitere Inseln der Seychellen befinden sich noch weitere kleine Inseln zu denen zum Teil nun einmal auch Ausflüge von Veranstaltern angeboten wurden. Entdeckt wurde sie im Jahr 1609 von den Engländern, jedoch bliebt sie bis die Franzosen sie eroberten weiterhin unberührt. Nachdem sich diese schließlich dort niederließen ging sie in die Besitztümer Frankreichs über. Bis ins 19. Jahrhundert hinein blieb dieser Einfluss bestehen, denn erst 1814 wurde es von den Engländern annektiert.


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