Politik im Seychellen-Lexikon

In den letzten Jahrhunderten haben sich die Seychellen einem sehr starken Wandel unterzogen und so mussten sie die einen oder anderen Herrschaftszeiten hinter sich bringen. So standen sie über viele Jahrhunderte hinweg unter der Herrschaft von Großbritannien und wurden erst in den siebziger Jahren unabhängig. Seit dem 14. April 2004 heißt der Präsident der Seychellen James Alix Michel. Geboren wurde er in dem Jahr 1944 und löste dann schließlich 2004 France – Albert René ab. Dieser wurde erst drei Jahre vor dem Wechsel zu dem Präsidenten des Archipels gewählt und konnte 54 Prozent der Einwohner auf seine Seite ziehen. Doch bereits während dieser Zeit befand sich Michel in einer recht hohen Position und so wundert es eigentlich ach nicht, dass er zu dem neuen Präsidenten gewählt wurde. Auf den Seychellen wird laut Gesetz alle fünf Jahre ein neuer Präsident gewählt. Hierbei ist der Regierungschef auch das Staatsoberhaupt und die politischen Strukturen sind schon lange nicht mehr so umfangreich und kompliziert wie die anderer Länder. Er hat die Aufgabe dieser besteht desweiteren darin, die Richter des zweiten Gerichtes zu bestimmen. Die Amtszeit von Michel verlängerte sich in dem Jahr 2006 um weitere fünf Jahre als er als Sieger aus den Wahlen hervorging. Das Parlament setzt sich insgesamt aus 34 Abgeordneten zusammen, von denen 25 auf direktem Weg gewählt werden. Proportional werden die restlichen neun Sitze zu allen Stimmen an die Parteien verteilt. Hierbei handelt es sich um die Parteien, die mindestens 10 Prozent der Stimmen erhalten haben.


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