Cousine im Seychellen-Lexikon

Im 18. Jahrhundert wurde die Insel Cousine von europäischen Seefahrern entdeckt. Besiedelt wurde die Inselgruppe dann schließlich 1787 von den französischen Kolonisatoren. Ein Großteil von ihnen brachte die heimischen Hunde und Katzen mit, sodass die sich mit den einheimischen Tieren paaren konnten. Allerdings starben diese im Laufe der Jahrhunderte aus. Die Franzosen begannen auf der Insel mit der Erstellung von Kokosnussplantagen und Tabakplantagen. Dies führte jedoch dazu, dass die heimische Flora extrem darunter litt und sich mehr und mehr zurückbildete. Mehrere Jahrhunderte später kaufte ein Geschäftsmann aus Südafrika die Insel und gab den Plantagen bau umgehend auf. Er machte es sich zum Ziel, die Insel wieder in ihren ursprünglichen Zustand zu bringen. Damit ihm dies glückte, rief er ein Renaturierungsprogramm ins Leben. Einer der ersten Schritte war es, die eingeschleppten Tiere, wie zum Beispiel Hunde und Hühner einzufangen und von der Insel auf die Nachbarinsel Praslin zu bringen. Im gleichen Atemzug startete aber auch die Ausrottung sämtlicher nicht einheimischer Pflanzen Auch wenn es sich bei der Kokospalme um eine Pflanze handelt, die eigentlich nicht einheimisch ist, ließ man sie auf der Insel Cousine. Jedoch handelte es sich hierbei nur um einige Exemplare. In der Regel werden die Kokosnüsse sowieso an die Strände Inseln gespült und besiedeln diese dann schließlich. Nachdem man mehr oder weniger erst einmal für eine grobe Ordnung sorgte, begann man nun schließlich Setzlinge einheimischer Pflanzen zu setzen, um somit die Insel wieder in ihren Ursprungszustand zu versetzen. Mittlerweile ist die Insel Cousine weltweit auf Grund ihrer atemberaubenden Natur bekannt.


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